Der Bauernhof im Allgäuer Voralpenland hat viele Um- und Weiterbauten erfahren. Die Intensität der landwirtschaftlichen Nutzung hat sich reduziert und bietet nun das Potenzial den Hof zu neuem Leben zu erwecken. Mit Verantwortung gegenüber der kulturprägenden historischen Bausubstanz soll der nun geplante Umbau dem schleichenden Verschwinden dieses Kulturgutes entgegenwirken und das Haus erneut in seinen Grundqualitäten stärken.
Die neu entstehenden Wohnräume gliedern sich in die Struktur des Allgäuer Hoftypus und lassen diese spürbar, während sie individuell auf die vielfältigen Bedürfnisse der Bewohner reagieren. Während der Grundriss des Wohntraktes von dessen massiver Bauweise geprägt bleibt, ist in der Wohnung in der ehemaligen Scheune die filigrane Holzstruktur raumprägend. Die Zufahrt der Tenne, über welche früher Heu abgeworfen wurde, bleibt hier als Luftraum ablesbar.
LPH 1–5
Bauherrschaft: Privat
Mitarbeit: Lisa Schneider, Peter Hoffmann,
Mattis Epp, Maira Stützel